Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mittwochs mag ich: Vancouver {Mmi #209}

Dass wir vor der Geburt des Mini Pfaus ja viel gereist sind, hatte ich euch ja schon ein paar Mal erzählt. Unser absolutes Highlight war unser dreieinhalbmonatiger Rucksacktrip durch Australien und schon damals sagten wir, dass wir unbedingt nochmal wiederkommen wollen.


Als wir dann vor ca. anderthalb Jahren erfuhren, dass zwischen dem Ende des Kindergartenjahres und der Schuleinführung des Mini Pfaus im Sommer 2017 vier Wochen Zeit liegen würden in denen wir keinerlei Betreuungsmöglichkeit haben, entschlossen wir uns, diese Zeit zum Reisen zu nutzen und das erste Mal zu Dritt eine große Reise zu machen, bevor der Junior eingeschult wird. Natürlich dachten wir da direkt an Australien oder Neuseeland, wo wir ebenfalls vor seiner Geburt waren, aber da unsere Reisezeit in den August fiel, und zu dieser Zeit Winter in Australien und Neuseeland herrscht, entschieden wir uns - schweren Herzens - dagegen. Denn uns war Sonne total wichtig.

Somit fiel unsere Wahl relativ schnell auf Kanada, da dieses Land schon lange auf unserer Reisewunschliste stand und wir auf jeden Fall wieder eine Wohnmobiltour durch tolle Landschaften machen wollten. Tatsächlich war "gaaanz viel Natur" eines der wichtigsten Kriterien für uns, denn auch wenn wir absolute Stadtmenschen sind, so haben wir bei unseren langen Reisen festgestellt, dass wir beim Reisen am allerliebsten Natur um uns herum haben. Zudem war klar, dass eine Wohnmobilreise mit Kind durch Kanada doch einfacher werden würde, als durch Australien: der weitaus kürzere Flug und die sehr viel weniger gefährlichen Tiere etc..


Auch wenn unser Reiseziel somit bereits relativ zügig feststand, begann unsere Planung doch recht spät, nämlich im Januar diesen Jahres. Wir dachten eigentlich, dass wir total früh dran sind, da wir sonst immer auf den letzten Drücker buchen, aber leider mussten wir feststellen, dass der Großteil der Wohnmobile für August 2017 bereits ausgebucht waren (klar, Hauptreisezeit!). 
Nachdem wir zunächst die Einzelleistungen wie Flüge, Wohnmobil und Unterkünfte selbst gecheckt hatten und echt erschrocken waren, wie unfassbar teuer die knapp vierwöchige Miete für ein kleines Wohnmobil war, entschieden wir uns ein Komplettpaket bei dem Reiseanbieter Canusa zu buchen.
Canusa ist auf Reisen nach Kanada und die USA spezialisiert (daher auch der Firmenname) und tatsächlich war es für uns sehr angenehm eine Ansprechpartnerin für all unsere Anliegen zu haben und auch solche Dinge wie Reiserücktrittversicherung, Sitzplatzbuchungen für die Flüge, Hotelzimmerlage etc. im Vorfeld ausgiebig besprechen zu können.

Insgesamt war das Angebot von Canusa günstiger als wenn wir alles selbst  in Einzelleistungen gebucht hätten, aber dennoch war die Miete des Wohnmobils waaaahnsinnig teuer, im Vergleich zu anderen Reisezeiten. Das lag schlicht und ergreifend daran, dass wir in der absoluten Hauptreisezeit (Sommerferien in Deutschland sowie in Kanada) reisen "mussten" und Kanada in diesem Sommer auch noch 150jähriges Bestehen feierte, wodurch die Kanadier selbst noch mehr reisten, als sie es sowieso schon in ihrem eigenen Land tun.

Als wir uns dann darauf geeinigt hatten in Vancouver zu starten und auch von dort aus wieder abzureisen, buchten wir im Februar 2017 endgültig unseren Trip. 

Tja, und "normale Menschen" hätten ab diesem Zeitpunkt ihre Reise und Route genauer geplant. Wir kamen aber zeitlich einfach nie dazu, da wir ständig nur unterwegs waren und einfach keine Zeit fanden uns ausgiebig mit einer Route zu befassen. So buchten wir tatsächlich erst 2 Tage vor unserer Abreise die ersten beiden Nächte auf einem Campingplatz, nachdem unser geplanter zweitägiger Stadtaufenthalt in Vancouver (der bereits in dem Canusa Angebot inkludiert war) vorbei war. Ganz im Gegensatz zu dem, was uns von Canusa übrigens empfohlen wurde. Dort hieß es nämlich, dass wir unbedingt unsere Campingplätze für die kompletten 4 Wochen durchbuchen sollten, da die Kapazitäten aufgrund der Masse an Reisenden doch sehr begrenzt seien. Wir wollten das aber auf keinen Fall, da es uns ja genau darum ging spontan zu entscheiden und zu reisen - und wir nicht schon im Vorfeld wissen wollten, wo wir an Tag 17 sein würden. Dementsprechend ließen wir es einfach darauf ankommen und hatten, bis auf das Hotel in Vancouver sowie den allerersten Campingplatz, keine weiteren Unterkünfte gebucht, als wir uns am 30. Juli 2017 um 10:00 Uhr morgens in Frankfurt in den Flieger nach Vancouver setzen.



Der Hinflug mit Air Canada verlief super! Ich hatte im Vorfeld bereits Plätze in einer Dreierreihe für uns reserviert und auch das Essen vorab bestellt. Das Gute daran war, dass wir somit nicht in einer Vierrereihe in der Mitte sitzen mussten und wir das Essen (Kindermenü, glutenfreies Essen für mich und ein fischfreies Gericht für Herrn Pfau) sehr zügig serviert bekamen. Die 9,5 Stunden gingen ratzfatz vorbei, was natürlich besonders am Boardentertainment lag. Denn das muss ich dazu sagen: reisen mit einem Sechsjährigen ist doch sehr viel leichter als mit einem Dreijährigen. So freut sich der Mini Pfau immer wie Bolle wenn wir länger fliegen, da er dann diverse Kinderfilme anschauen darf. Und ich laß ihn dann auch, denn so ist der Flug für uns alle echt entspannt. "Happy son, happy mom!".

Durch die Zeitverschiebung kamen wir nach 9,5 Stunden Flug morgens um 10.50 Uhr in Vancouver an. Und das ist tatsächlich auch das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde. Denn logischerweise hatten wir so den kompletten Tag noch einmal vor uns, was - wie sich später herausstellen sollte - doch nicht so einfach war, wie wir im Vorfeld gedacht hatten. Beim nächsten Mal würde ich einen Flug wählen, der nachmittags in Kanada landet, so dass sich die Jetlagprobleme in Grenzen halten und man früher ins Bett gehen kann.

Am Flughafen angekommen nahmen wir uns ein Taxi und fuhren für $ 30,00 zu unserem Hotel "Best Western Plus Sands Hotel", wo wir die ersten 2 Nächte verbringen wollten. Das Gute ist, dass Vancouver in Taxigebiete eingeteilt ist und wir somit bereits im Vorfeld wussten, wie teuer die ca. 35-minütige Fahrt zum Hotel werden würde. 

Das Hotel "Best Western Plus Sands Hotel" wurde uns von Canusa empfohlen und ich war tatsächlich sehr froh, über diesen Tipp. Denn auch wenn das Hotel vielleicht nicht ganz so "downtown" liegt wie andere Hotels in Vancouver, so war es für uns als Familie ideal, da es direkt fußläufig zum Stadtstrand angesiedelt ist. Das sollte sich als absolut perfekt herausstellen, da wir nämlich vor der eigentlichen Check-In Zeit ankamen und noch 2 Stunden Wartezeit überbrücken mussten, bevor wir unser Zimmer beziehen konnten.

Da wir alle 3 ziemlich platt und müde vom Flug waren (ich sage nur "kein Schlaf"), liefen wir zum Strand, legten uns in den Sand, bzw. spielten noch etwas am Wasser, und mussten somit nicht in einer Hotellobby o.ä. auf unser bezugsfertiges Zimmer warten. Daher kann ich das Hotel für einen Familienaufenthalt in Vancouver absolut empfehlen - die Nähe zum Strand war für uns wirklich Gold wert! Und dennoch war die Lage auch für jegliche Stadterkundigungen gut.


Best Western Plus Sands Hotel
1755 Davie Street
Vancouver
British Columbia
V6G 1W5 Canada


Normalerweise schreibe ich die Hotels übrigens immer im Vorfeld an, wenn ich weiß, dass wir vor der regulären Check-In Zeit anreisen und bitte um die Möglichkeit eines früheren Eincheckens, was eigentlich auch immer geklappt hat. Aber dieses Mal hatte ich es schlicht und ergreifend vergessen. Daher mein Tipp: wenn ihr wisst, dass ihr früh anreisen werdet, dann fragt vorher nach, ob euer Zimmer evtl. schon bezugsfertig ist.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten machten wir uns kurz frisch und kauften direkt ein 48 h Ticket für eine Hop On, Hop Off Tour durch Vancouver.
Tatsächlich machen wir solch eine Tour fast immer als erstes, wenn wir eine Stadt besuchen, um so einen ersten Überblick zu erhalten und anschließend die Gegenden zu erkunden, die uns am besten gefallen haben.

In Vancouver spielte allerdings der Jetlag eine sehr große Rolle, denn wir waren einfach zu müde um noch große Wege zu Fuß zurückzulegen. Somit genossen wir es uns im Bus duch die Stadt kutschieren zu lassen und die ersten Informationen über Vancouver zu erhalten.


Nachdem der Mini Pfau mittlerweile fast 24 Stunden super durchgehalten hatte, konnte er irgendwann nicht mehr gegen seine Müdigkeit ankämpfen und verschlief den letzten Teil der Route.


So verpasste er zunächst das wunderschöne und historische Viertel "Gastown", mit seiner weltberühmten Dampfuhr, welches wir uns aber am nächsten Tag ausführlicher und zu Fuß anschauten.

Gastown mit seinen schönen Fassaden und Cafés war übrigens definitiv eines unserer Highlights in Vancouver!


Nachdem wir eine erste große Runde mit dem Bus durch Vancouver gedreht hatten, trugen wir den schlafenden Mini Pfau zurück ins Hotel und fielen alle totmüde ins Bett, nachdem wir insgesamt 26 Stunden auf den Beinen waren. 

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, dass wir den Jetlag easy wegstecken würden, da wir ja so lange durchgehalten hatten - aber Pustekuchen! Um 3 Uhr nachts war der Mini Pfau sowas von wach, dass nix mehr ging und wir um 4 Uhr alle aufstanden. Das Gute daran war, dass wir so morgens noch einen Tisch im benachbarten "Red Umbrella Café" ergattern konnten, wo wir erst einmal ausgiebig frühstückten.


Da das Frühstücksangebot wirklich super und der Mini Pfau von seinen Pancakes mit Ahornsirup und Erdbeeren direkt geflashed war, frühstückten wir auch am nächsten Morgen wieder dort. Man sollte unbedingt reservieren, da das kleine Café immer sehr schnell besetzt ist.

Red Umbrella Café
1707 Davie Street
Vancouver
British Columbia
V6G 1W5 Canada

Nach dem Frühstück setzten wir unsere Sightseeing Tour mit dem hop on, hop off Bus fort, fuhren durch den wunderschönen "Stanley Park", mit Blick auf die "Lions Gate Bridge"...


...sowie noch einmal durch das schöne "Gastown" und machten eine längere Pause auf der Halbinsel "Granville Island", die für ihre Einkaufsmöglichkeiten und kulturellen Angebote bekannt ist.


Dort besuchten wir zunächst den "Public Market", mit seinen vielen Ständen, tranken frischgemixte Smoothies und schlenderten durch die Markthalle, bevor wir weiter zum "Kids Market" liefen. Dort war der Junior natürlich im absoluten Spielzeughimmel - eine Markthalle nur mit Spielzeug, Süßigkeiten, Rutschen & Co.


Dennoch schafften wir es irgendwann ihn von dort loszueisen und gerade als wir schon wieder auf dem Rückweg zur nächstgelegenen Bushaltestelle liefen, schrieb mir meine Freundin Nora, die zeitglich zu Besuch in Vancouver war. Also drehten wir nochmal um und trafen uns mit Nora & ihrer Freundin auf einen Drink und mussten lachen, dass wir - nach unserem letzten Treffen in Köln - nun tatsächlich gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein mitten auf "Granville Island" zusammen saßen.

Von dort aus liefen wir anschließend vorbei an der "Granville Bridge", weiter zu den "Giants". Die "Giants" sind große Silos, die von den brasilianischen Streetartkünstlern Gustavo und Otávio Pandolfo besprüht wurden. Die Zwillinge agieren unter dem Namen OSGEMEOS, was übersetzt "die Zwillinge" bedeutet.


Unterhalb der "Granville Bridge" hat der Mini Pfau übrigens auch das teuerste Eis des ganzen Urlaubs gegessen: 2 Kugeln Eis für € 9,00. Da musste ich doch mal kurz schlucken, nachdem ich merkte, dass ich mich nicht verhört hatte. Ich erzähle jetzt besser nicht, dass ihm natürlich auch prompt eine Kugel Eis aus dem Hörnchen fiel und ich nur sagte: "Heb sie auf, die war viel zu teuer!". (...oder wie meine Mutter früher immer sagte: "Etwas Dreck reinigt den Magen.")

Super, und nicht zu teuer, gegessen hatten wir übrigens auch während unseres Aufenthaltes in "Gastown". Durch Zufall fanden wir dort das Restaurant "MeeT", was etwas versteckt in einem Hof liegt. Tolle Location und sehr leckeres Essen! 


Das Fazit unseres zweitägigen Vancouver Trips ist, dass wir einfach zu wenig Zeit hatten und liebend gerne noch 1-2 Tage länger geblieben wären! Denn leider hat uns der Jetlag doch viel Kraft gekostet, so dass wir uns nicht alles anschauen konnten, was wir gerne wollten. Die wichtigsten Stationen wie Chinatown, Yaletown, Granville Island, Gastown etc. konnten wir dank der Bussightseeingtour zwar sehen, aber wir hätten sehr gerne noch ein paar Stunden zu Fuß im schönen "Stanley Park" verbracht oder eine Fahrt mit "Fly over Canada" gemacht, was wirklich toll sein soll. 

Dennoch war es ein toller Aufenthalt in einer wirklich schönen Stadt und besonders die Bustour war eine gute, wenn auch nicht ganz günstige, Variante die Stadt kennenzulernen, wenn man nicht viel Zeit hat. 

Ach Vancouver! Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann nochmal wieder!

P.S.: Ich werde in den kommenden Wochen versuchen nach und nach weitere Reiseberichte unseres Kanadatrips zu posten, da all die schönen Erlebnisse einfach zu viel für ein langes Post sind.


Für alle, die zum ersten Mal hier sind: jeden Mittwoch zeige ich hier eigentlich etwas das ich mag (Mittwochs mag ich = Mmi). Das kann wirklich alles sein: ein leckeres Rezept, ein Kleidungsstück, ein schöner Blog, ein toller Shop, ein besonderes Erlebnis - einfach etwas, über das ich mich besonders gefreut habe oder was ich besonders schön finde. Und wenn ihr Lust habt, so könnt ihr hier ebenfalls gerne verlinken, was ihr am Mittwoch besonders gerne mögt. Bitte seid so fair und postet einen aktuellen Beitrag vom heutigen Mittwoch, keine (bezahlten) Werbeposts und Verlosungen und bitte setzt den Backlink zu Frollein Pfau. Andernfalls behalte ich mir vor, unpassende Beiträge kommentarlos zu löschen. Vielen Dank!

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Mittwochs mag ich: Rote-Linsen-One-Pot {Mmi #208}

"One Pot" Gerichte sind ja gefühlt schon lääääängst wieder out, nachdem sie letztes Jahr der letzte Schrei waren und überall gepostet wurden. Da ich es mit Trends ja nicht so habe (oder diese vielleicht auch immer nur zu spät mitbekomme), habe ich mein "One Pot" Lieblingsgericht erst in diesem Jahr entdeckt. Aber seitdem gibt's das hier ständig: Rote-Linsen-One-Pot mit Spinat. Der Knaller!


Ich stehe ja eh total auf Linsen, Kichererbsen & Bohnen, seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe, und tatsächlich koche ich ständig mit diesen Zutaten, wie z.B. das Kichererbsen-Möhren-Curry oder den Avocado-Artischocken-Bohnen-Tomaten Salat.

Und ganz besonders stehe ich ja auf die Back- und Kochbücher "Gesund backen ist Liebe"* und "Gesund kochen ist Liebe"* von Veronika, vom Blog "Carrots for Claire"...aber das wisst ihr ja. 

Ich traue mich ehrlich gesagt ja kaum noch das zu schreiben, weil ihr bestimmt meint, dass ich entweder ein irrer Fan von Veronika bin oder irgendeinen Werbedeal mit ihr abgeschlossen habe. Nee, habe ich aber nicht! Also, Fan bin ich schon, aber nicht irre. Dafür aber echt verrückt nach ihren leckeren Rezepten, die ich hier wirklich ständig nachkoche und backe.


Wie eben den (oder das?!) "Rote-Linsen-One-Pot mit Spinat"! Und weil dieses Lieblingsgericht so lecker ist, kommt hier das Rezept für euch:

Zutaten

160 g rote Linsen
500 ml Wasser
1 Zwiebel
1 TL Kokos- oder Olivenöl
1 Knoblauchzehe
je 1 Msp. gemahlener Kreuzkümmel, gemahlener Koriander und Currypulver
1 TL gemahlener oder geriebener Ingwer
1 Msp. Vanille
1 TL Kurkuma
220 g frischen Blattspinat
etwas Meersalz oder Brühe

Zubereitung

Die Linsen waschen, abgießen und abtropfen lassen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Den Knoblauch kleinschneiden und dazu geben. Nun den Kreuzkümmel, Koriander und das Currypulver hinzufügen, alles gut verrühren und den Topf vom Herd nehmen. Nochmals kurz verrühren und die Zwiebel-Gewürz-Mischung in eine Schale umfüllen und beiseite stellen.

Anschließend die Linsen mit 500 ml Wasser in den Topf geben und den Ingwer, Vanille und Kurkuma dazu tun. Alles zum Kochen bringen und die Linsen für ca. 15 Minuten (je nach Packungsanweisung) auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Währenddessen den frischen Blattspinat waschen, die festen Stiele abzupfen und alles trocken schleudern. 

Wenn die Linsen fertig gekocht sind, die Gewürzmischung hinzugeben, alles mit Salz oder Brühe abschmecken und nach und nach den frischen Blattspinat unterrühren. Das Ganze nun noch für einige Minuten erhitzen und verrühren, bis der Blattspinat etwas zusammengefallen ist. Anschließend ggfs. nochmals etwas nachwürzen.

Wer mag kann zusätzlich noch 1 TL Paprika (edelsüß) in einer Pfanne mit etwas Olivenöl erwärmen und dieses über etwas Schafsjoghurt oder griechischen Joghurt träufeln und damit das Linsen-Spinat-Gericht on top verfeinern. 

Natürlich könnt ihr alternativ auch TK Blattspinat verwenden, dann ca. 180 g, aber ich muss sagen, dass es mit frischem Blattspinat sehr viel besser schmeckt! Glaubt's mir, ich hab's getestet.

Das Rezept ist aus Veronikas Buch "Gesund kochen ist Liebe"*.

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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Mittwochs mag ich: eine Zeitreise durch das alte Köln {Mmi #207}

Habt ihr auch ein Faible für alte Zeiten und die Vergangenheit? Ich war schon immer begeistert von alten Fotos, alten Filmen und den Geschichten meiner Großeltern - denn irgendwie hat mich die Vergangenheit, und die Tatsache wie die Menschen damals lebten, schon immer fasziniert. 

So geht es mir auch wenn ich Fotos vom alten Köln sehe. Wie wunderschön Köln früher war, bevor es im 2. Weltkrieg zerbombt! Denn das muss man ja (leider) ehrlich zugeben: Köln ist nicht schön, dafür aber liebenswürdig. 

Und seit diesem Monat hat jeder von uns die Möglichkeit eine Zeitreise durch das alte Köln zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu machen! Glaubt ihr nicht? Ist aber so!

Denn Anfang des Monats feierte "TimeRide" seine Eröffnung am "Alter Markt". 

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Hinter der schlichten Holztür kann man dort, dank "Virtual Reality", in eine komplett alte Welt eintauchen. 

Die Idee dazu hatte Jonas Rothe bereits vor 3 Jahren und nach intensiver Arbeit  konnte er das Projekt gemeinsam mit seinen Kollegen Matthias Flierl und Cornelius Wien nun endgültig realisieren. 

Da Cornelius ein Freund von uns ist, durften Herr Pfau und ich "TimeRide" bereits vor einigen Monaten kennenlernen und letzte Woche durfte ich als Testfahrerin fungieren. Während meines Besuches in den Räumlichkeiten am "Alter Markt" habe ich einige Bilder gemacht, um euch "TimeRide" einmal vorzustellen.

Zunächst einmal betritt man das "TimeRide" Geschäft und löst das Ticket für seine Zeitreise an der Kasse.

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Nach dem Drehkreuz befindet man sich in einem kleinen, informativen Wartebereich...

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...dessen Highlight die stereoskopische Fotoausstellung ist, bei der man bekannte Kölner Sehenwürdigkeiten damals und heute bestaunen kann - wie hier z.B. den "Alter Markt".

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Von dort aus geht's zur nächsten Station, das "Kinema". Dort erfährt man während eines fünfzehnminütigen Films einiges über die Kölner Stadtgeschichte - von den Anfängen der Römerzeit über das Mittelalter, die Kaiserzeit, bis heute. Zum Abschluß wird noch ein (humoristisches) Kurzvideo über die Handhabung der Virtual Reality Brillen gezeigt, welche für die nächste - und beeindruckenste - Station wichtig sind.

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Die "Virtual Reality" Erfahrung in einem Nachbau der ersten elektrischen Straßenbahn! 

Nachdem freundlichen Empfang des Schaffners können mehrere Personen zeitgleich in der Bahn Platz nehmen und anschließend mithilfe einer eigenen Virtual Reality Brille die fünfzehnminütige Fahrt durch das alte Köln absolvieren. Und das sogar mit einem 360 Grad Panoramablick!

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Ehrlich gesagt, konnte ich mir zunächst nicht vorstellen wie die virtuelle Straßenbahnfahrt verlaufen soll und ich hatte auch keine besonders großen Erwartungen daran. Nach meiner ersten Fahrt, die damals nur 2 Minuten ging, war ich jedoch schwer beeindruckt. Und nach meiner letzten, fünfzehnminütigen Fahrt, sowieso!

Ihr müsst euch das vielleicht so vorstellen, als ob ihr euch - dank der VR Brille und ihren integrierten Kopfhörern - plötzlich mitten in  einer animierten Welt befindet. Ihr schaut euch also nicht einfach nur einen Film an, sondern befindet euch mittendrin. Und so kann man während der Straßenbahnfahrt seinen Blick in alle Richtungen wenden - egal ob nach hinten in die Bahn, nach oben zum Himmel, wo ein Zeppelin entlang fliegt oder nach unten, wo sich Pfützen auf dem Kopfsteinpflaster gebildet haben. So fährt man vorbei an Arbeitern, die an der Hohenzollernbrücke schuften, wird von einer elektrischen Feuerwehr überholt, die zu einem Einsatz rast, kann dem Schaffner beim Fluchen zuhören, sieht eine (betrunkene?) Person in den Rhein fallen, kann einem Kind im 1. Stock zuwinken etc.

Währenddessen hört man das Läuten der Bahn, spürt den Fahrtwind und die ruckelnden Bewegungen der Straßenbahn. Denn der Nachbau wurde so konzipiert, dass er die Bewegungen nachahmt, wodurch man wirklich das Gefühl hat durch das alte Köln zu fahren - das damals übrigens viel mehr Platz auf den Straßen bot als heute. 

Einen kleinen Einblick der Zeitreise könnt ihr dem nachfolgenden Video entnehmen, das der WDR von unserer Testfahrt gedreht hatte.


Für den gesamten Aufenthalt bei "TimeRide" werden ca. 45-60 Minuten benötigt und die Vorstellungen beginnen alle 20 Minuten. Das Ganze ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet und das Geschäft hat täglich (bis auf bestimmte Feiertage) von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet, wobei der letzte Einlaß um 19.00 Uhr ist.

Und? Klingt super, oder? Falls ihr also auch Lust auf eine kleine Zeitreise bekommen habt, dann stattet "TimeRide" bei Gelegenheit mal einen Besuch ab. Ich werde mich demnächst auf jeden Fall nochmal in die Straßenbahn setzen, denn ich bin ziemlich sicher, dass ich noch nicht alle Details des VR Films gesehen habe.

Mehr Infos über "TimeRide" findet ihr auch auf Facebook und Instagram.


Für alle, die zum ersten Mal hier sind: jeden Mittwoch zeige ich hier eigentlich etwas das ich mag (Mittwochs mag ich = Mmi). Das kann wirklich alles sein: ein leckeres Rezept, ein Kleidungsstück, ein schöner Blog, ein toller Shop, ein besonderes Erlebnis - einfach etwas, über das ich mich besonders gefreut habe oder was ich besonders schön finde. Und wenn ihr Lust habt, so könnt ihr hier ebenfalls gerne verlinken, was ihr am Mittwoch besonders gerne mögt. Bitte seid so fair und postet einen aktuellen Beitrag vom heutigen Mittwoch, keine (bezahlten) Werbeposts und Verlosungen und bitte setzt den Backlink zu Frollein Pfau. Andernfalls behalte ich mir vor, unpassende Beiträge kommentarlos zu löschen. Vielen Dank!

Mittwoch, 20. September 2017

Mittwochs mag ich: schokoladige Zucchinimuffins {Mmi #206}

Mittlerweile wißt ihr ja, dass ich ein totaler Kuchenjunkie bin! Kuchen geht bei mir einfach IMMER, IMMER, IMMER. Egal ob zum Frühstück oder als Mitternachtssnack. Nur bei der Auswahl des Kuchens bin ich etwas wählerisch und Sahnetorten sind beispielsweise so gar nicht mein Ding. Dafür aber "gesunde Kuchen" ohne weißen Zucker und Weizenmehl, wie z.B. die Nussecken, Zwetschgenkuchen, Kürbiskuchen, Karottenkuchen und Schoko-Himbeer-Muffins.

Nur ist es auch nach anderthalb Jahren Ernährungsumstellung immer noch etwas tricky den Mini Pfau von ebendiesen Kuchen zu überzeugen. "Nee Mama, das schmeckt mir nicht." höre ich leider doch häufiger als mir lieb ist, wenn ich mal wieder ein neues Rezept ausprobiert habe. Gekaufte Backwaren vom Bäcker sind dagegen bei ihm (leider) immer noch hoch im Kurs. 

Aber letzten Montag habe ich ihn - und seinen Schulfreund - eeeeeendlich rumbekommen! Denn da gab's Schokomuffins, die ja "voll lecker sind, Mama!". 

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Jup, bis zu dem Moment, als der Freund etwas Grünes im Muffin entdeckte: "Vanessaaaaaa"..."Ja?"...."Was ist denn das Grüne da in meinem Muffin?"...."Zucchini."...."Aber ich mag doch gar keine Zucchini?!"...."Aber Du hast doch den Muffin jetzt schon fast aufgegessen."..."Ja!"...."Und? Hast Du was von der Zucchini geschmeckt?!"..."Hm, nee. Stimmt, die schmeckt man ja gar nicht!"..."Dann mag ich ja doch Zucchini!".

Jep, genau SO sieht's aus! Die Zucchini im Muffin schmeckte man nämlich gar nicht; das Schokoladige dafür umso mehr. Und falls ihr eure Kinder auch verarschen möchtet (sorry!), so habe ich hier das Rezept für die veganen & glutenfreien Schoko-Zucchini-Muffins: 

Zutaten:

350 g (geraspelte) Zucchini, ca. 2 mittelgroße Zucchini
70 g  Kokosöl
3 EL Chiasamen
1 Prise Salz
35 g Mandelmehl
25 g Kakaopulver
100 g gemahlene Haselnüsse
0,5 TL Guarkernmehl
6 EL Ahornsirup
2 EL Kokosblütenzucker (optional; falls es mit dem Ahornsirup nicht süß genug sein sollte)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Die 3 EL Chiasamen mit 9 EL Wasser vermengen und quellen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.
Die Zucchinis waschen, raspeln oder alternativ in der Küchenmaschine zerkleinern und fest auspressen, so dass nur noch das trockene Zucchinifleisch übrig bleibt (350 g). Die trockenen Zutaten vermischen, das Kokosöl schmelzen und alles unter die Zucchinis rühren. Zum Schluß den Ahornsirup und die gequollenen Chiasamen unterrühren.
Anschließend den Teig in einer 12er Muffinform geben und auf mittlerer Schiene für ca. 40 backen. Die Backzeit variiert je nach Ofen, daher am besten zwischendurch die Stäbchenprobe machen!

Grundsätzlich haben die Muffins durch die Zucchinis eher eine "matschige" Konsistenz, was ich persönlich sehr gerne mag - besonders in Verbindung mit Schokolade.

Kleiner Tipp: besonders gut schmecken die Muffins auch, wenn ihr ein paar gefrorene Himbeeren zum Teig dazu gebt!

Meine gesunden Rezepte findet ihr übrigens hier. Und hier gibt es noch ein altes Zuchini-Muffins-Rezept aus dem Archiv, das noch aus der Zeit vor meiner Ernährungsumstellung stammt.


Für alle, die zum ersten Mal hier sind: jeden Mittwoch zeige ich hier eigentlich etwas das ich mag (Mittwochs mag ich = Mmi). Das kann wirklich alles sein: ein leckeres Rezept, ein Kleidungsstück, ein schöner Blog, ein toller Shop, ein besonderes Erlebnis - einfach etwas, über das ich mich besonders gefreut habe oder was ich besonders schön finde. Und wenn ihr Lust habt, so könnt ihr hier ebenfalls gerne verlinken, was ihr am Mittwoch besonders gerne mögt. Bitte seid so fair und postet einen aktuellen Beitrag vom heutigen Mittwoch, keine (bezahlten) Werbeposts und Verlosungen und bitte setzt den Backlink zu Frollein Pfau. Andernfalls behalte ich mir vor, unpassende Beiträge kommentarlos zu löschen. Vielen Dank!

Freitag, 15. September 2017

Ein Lebenszeichen & Dortmund, die Zweite!

Ein Lebenszeichen! Ja, meinen Blog und mich gibt es noch und vielleicht versuche ich auch so langsam mal ihn wiederzubeleben. Denn während unseres vierwöchigen Kanadaurlaubs, der Einschulung des Mini Pfaus  und der ersten (aufregenden) Schultage blieb einfach keine Zeit mehr für ihn. Aber vielleicht wird das ja in den kommenden Wochen besser und heute mache ich mal den Anfang nach einer langen Pause. 

Los geht's: letztes Wochenende verbrachte Herr Pfau erneut ein Männerwochenende, diese Mal in seiner Heimat, und nahm den Mini Pfau gleich mit, so dass dieser das Wochenende bei Oma & Oma verbringen konnte.

Also packte ich ebenfalls meinen Koffer und fuhr - mal wieder - in meine Pott-Lieblingsstadt. Man könnte ja fast meinen, dass ich mir in Dortmund mittlerweile eine Zweitwohnung angemietet habe, so häufig wie ich dort bin. Stattdessen habe ich jedoch erneut eine Bude über Airbnb gemietet, wenn auch leider nicht die Traumbude im Saarlandstraßenviertel vom letzten Mal, denn diese war bereits vergeben. Stattdessen wechselte ich das Veedel und suchte mir eine Unterkunft in der Nähe des Kreuzviertels. 

Nachdem ich Freitagabend die Wohnung bezogen hatte, lief ich zum ersten Punkt meiner "to visit-Liste". Denn ich hatte mir im Vorfeld diverse Cafés, Restaurants und Shops notiert, die ich gerne besuchen wollte - auch wenn vorher bereits klar war, dass ich es zeitlich gar nicht schaffen würde, die komplette Liste abzuhaken.

So landete ich kurz später im "CHUZO", ein spanisches Restaurant an der Möllerbrücke.

Auch wenn die Spezialität des "CHUZOs" die "Chuzos" (Spieße vom Lavasteingrill sind), so entschied ich mich für ein paar Tapas. Die waren durchweg lecker, wenn auch nichts Neues. Aber ich kann euch auf jeden Fall den "gebackenen Schafskäse" empfehlen - der war der Knaller! Ebenso wie der Service, denn der war wirklich richtig gut und freundlich. 

Chuzo Dortmund, spanisches Tapas Restaurant Dortmund Möllerbrücke, ein Wochenende in Dortmund, Kreuzviertel, Saarlandstraßenviertel, Restauranttip Dortmund

CHUZO
Spieße & Tapas
Kleine Beurhausstraße 26
44137 Dortmund
Telefon: 0231 33028666  
Am nächsten Morgen ging es weiter mit - Überraschung! - essen gehen. Denn für's Frühstück hatte ich mir das schöne Café  "Kieztörtchen" mitten im Kreuzviertel ausgesucht, wo ich auch promt Laura traf.
Laura und ich kennen uns zwar schon eine ganze Weile, allerdings bisher nur von Instagram. Denn wir saßen in der Vergangenheit mal gemeinsam bei Sushi Ninja ohne es zu merken - und es fiel uns erst später auf, als wir jeweils das Bild der anderen in unserem IG Feed sahen.
Dieses Mal sah ich sie und ihre Familie also zum ersten Mal in Natura, was sich allerdings überhaupt nicht so anfühlte, da ich sie virtuell schon so lange begleite.

Ich mag es ja ehrlich gesagt nicht immer, wenn das digitale auf das analoge Leben trifft, aber in diesem Fall habe ich mich echt sehr gefreut!

Kieztörtchen Dortmund, Café Kreuzviertel, Cafétipp Dortmund, brunchen und frühstücken Wochenende Dortmund, Sonntagsbrunch Wochenendfrühstück Dortmunder Kreuzviertel, schönes Café Dortmund Kreuzviertel, ein Wochenende in Dortmund

Im "Kieztörtchen" gibt's am Wochenende ein kleines, aber feines Frühstücksbuffet zu € 14,50 pro Person und uuuuuunverschämt gut aussehende Kuchen. Zu dem kann ich nur leider nix sagen, da ich nach dem Frühstück schon pappsatt war. Aber den werde ich beim nächsten Kieztörtchenbesuch probieren (ja, auch wenn der nicht zucker- und glutenfrei ist).

Kieztörtchen
Essenerstraße 12
44139 Dortmund
Telefon: 0231 33037202

Glücklicherweise meinte der Wettergott es um einiges besser als der Wetterbericht ihn für das komplette Wochenende angekündigt hatte und so konnte ich meinen "Kreuzvierteltrip" ohne Regenschirm fortsetzen.

Nachdem ich es bei meinem letzten Dortmundtrip zeitlich nämlich nicht mehr geschafft hatte einen Abstecher zu "Unterhaltung Lieblingsstücke" zu machen, stand der Laden dieses Mal ganz oben auf meiner Liste.

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Zurecht, wie sich herausstellte. Wie auch schon im "Hej Store" und bei "Schischi Wohnaccessoires" hätte ich den halben Laden leerkaufen können. Egal ob Kleidung, Pflanzen für mehr "urban jungle" Gefühl, Stylomaten Spielzeug, "oooooh, ist der schön!"-Schmuck oder dieser ganze schöne Dekokram - mir gefiel echt alles!
Allerdings endete mein Besuch mit "nur gucken, nicht anfassen" - denn bei so viel toller Auswahl bin ich einfach überfordert und so ging ich mit leeren Händen, aber schönen Eindrücken aus dem Laden (wobei ich ja zugeben muss, dass es mir ein Ring ganz besonders angetan hat und ich sicherlich das nächste Mal schauen werde, ob der Ring noch das ist...so rein zufällig natürlich).

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Unterhaltung Lieblingsstücke
Schillingstraße 27A
44139 Dortmund
Telefon: 0231 9565943

Der Nachmittag stand - wie sollte es auch anders sein?! - natürlich ganz im Zeichen des BVB's und das obligatorische "Stadionbier" durfte an der Theke des "El Mundo" logischerweise auch nicht fehlen.

Trotz mentaler Unterstützung durch die Fußballfreunde und "Stadionbiere" schafften es die Jungs leider nicht die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, was meine Laune etwas dämpfte.

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El Mundo
Neuer Graben 48
44139 Dortmund
Telefon: 0231 7213474

Allerdings nur kurzzeitig. Denn die beste Nachricht des Tages kam per Facetime, als mich meine Freundin H. anrief um mir hiervon zu erzählen:


Meine Gänsehaut und mein Dauergrinsen bekam ich gar nicht mehr weg, so sehr freute ich mich für sie und M., und beides ist auch prompt wieder da, wenn ich das Foto anschaue.

Hipp, Hipp, Hurra & alles Liebe für euch!

Mit Glücksgefühlen und Bier im Bauch ging es anschließend weiter ins "Fatto in Casa", eine einfache, kleine aber doch sehr nette italienische Pizzeria im Kreuzviertel.

Zugegebenermaßen war ich etwas irritiert, als ich die "Speisekartentischsets" auf den Tischen sah, da dass auf mich etwas "imbissmäßig" wirkte, aber der Eindruck täuschte. Nach ewigen Monaten aß ich mal wieder eine stinknormale Pizza (jep, mit Weizenmehl und allem drum und dran) und die war verdammt lecker!

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Fatto in Casa
Liebigstraße 47
44139 Dortmund
Telefon: 0231 33016770

Da wir das "El Mundo" ja schon so lange nicht mehr gesehen hatten...ähm...liefen wir erneut dorthin zurück, schlossen später den Laden später und setzen uns ein paar Meter weiter an die Bar im "Uncle Tom's", bis auch dort das Licht ausgemacht wurde und wir alle den Heimweg antraten.

Sorry Mama, dieses Mal konnte ich Deinen Rat leider nicht beherzigen, von wegen "Anständige Mädchen kommen im Hellen nach Hause!".

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Ausgeschlafen und mit Justus, Bob und Peter im Ohr machte ich mich am nächsten Vormittag auf den Weg zu "Froilein Meier", um dort zu frühstücken.

Auch hier gibt's am Wochenende ein echt leckeres Frühstücksbuffet und so genoß ich genau dieses, diverse Tees und hörte den Jungs mehrere Folgen lang zu, was so in Rocky Beach los war.

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Ach, schön war diese "nur für mich Zeit"!

Ich mag das ja, zwischendurch mal so ganz alleine in den Tag hineinzuleben, ein bißchen "rumzugammeln" und einfach nur das zu machen, auf das ich gerade Lust haben - wie eben stundenlang "Die drei ???" zu hören und dabei ganz in Ruhe zu frühstücken. Auch wenn ich glaube, dass manche der anderen Gäste es etwas seltsam fanden, dass ich alleine dort herum saß. Oder vielleicht hatten sie auch einfach nur Mitleid mit mir, weil sie dachten, dass ich versetzt worden sei und schauten mich deshalb so komisch an?! ;) 

Große Heimstraße 45
44137 Dortmund
Telefon: 0231 53487776

Am Nachmittag hieß es dann wieder "Tschö Dortmund, Du schönes Ding!". Aber nur bis kommenden Sonntag, denn dann sehen wir uns schon wieder. Dieses Mal aber im schwarzgelben Wohnzimmer.

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...und die Airbnb Bude habe ich auch direkt schon wieder für ein weiteres Wochenende reserviert, denn die "to visit" Liste will ja schließlich noch abgearbeitet werden, ne?

Wie ist das mit euch? Seid ihr schon Dortmundfans (und dieses Mal meine ich nicht die Fußballfans unter euch) oder habt ihr eine andere Herzensstadt?

In diesem Sinne: habt ein schönes Wochenende, egal ob in Köln oder Dortmund, und lasst es euch gut gehen!

P.S. Den Bericht über mein erstes Dortmundwochenende könnt ihr hier nachlesen.
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